Die Neuraltherapie ist ein bekanntes, ganzheitliches Heilverfahren.

Man verwendet zur Erzielung einer Heilwirkung Lokalanästhetika
(Mittel zur örtlichen Betäubung) und quaddelt die von der Krankheit betroffenen Körpersegmente
oder unterspritzt Narben, um Störfelder zu beseitigen.

Anwendung bei:

    Schmerztherapien
    nervalen Ausfallerscheinungen
    Allergien
    Tinnitus
    Narbenschmerzen
    Nervenentzündungen  u.v.m.

Zeit einer Sitzung:     ca. 20 Minuten

Die Anzahl hängt von der Symptomatik des Patienten ab.

Wirkung:

    Selbstheilungskräfte werden so angeregt, dass gänzlich geheilt werden kann.
    In vielen Fällen tritt sofortige Schmerzfreiheit ein.

Im Jahre 1925 entwickelten die Mediziner-Brüder Ferdinand und Walter Huneke die „Neuraltherapie“.

Durch gezielte Injektionen (Einspritzungen in den Schmerzbereich) kleiner Mengen Lokalanästhetika wird in das Nervensystem eingegriffen, um es zu normalisieren.
Die Neuraltherapie bringt unser Regelsystem in seine ursprüngliche Lage zurück.
 

Zur Behandlung kommen verschiedene Techniken zur Anwendung.
Procain oder Lidocain werden in oder unter die Haut gespritzt.

Das Nervensystem des Patienten befindet sich je nach Entgleisung in einem „Teufelskreislauf“, z.B. Dauerreizung des Gewebes und Lymphabflussstörungen.

Ziel der Neuraltherapie ist es nun, diesen Kreislauf zu durchbrechen und eine spontane Symptomauslöschung zu bewirken.


Neuraltherapie nach Huneke ist eine Ganzheitstherapie.

Der durch die Injektion gesetzte Heilreiz wird vom Gesamtvegetativum (Nervensystem) beantwortet,
auf dessen Bahnen die Wege zur Krankheit und Heilung verlaufen.

Diese Therapie kommt zur Anwendung bei:

  • allen akuten Schmerz- und Entzündungszuständen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Narbenschmerzen nach Operationen
  • Z. n. Bandscheibenoperationen
  • Rheuma
  • WS-Syndromen
  • chronischen Erkrankungen, insbesondere bei Verdacht auf ein Störfeldgeschehen
  • Trigeminusneuralgien
  • Intercostalneuralgien
  • Asthma bronchiale u.v.m.

Neuraltherapie sollte man nicht anwenden bei:

  • Allergien gegen das Lokalanästhetikum
  • AV-Block
  • Herzmuskelschwäche, Bradycardie
  • Tuberkulose
  • Multiple Sklerose

Oftmals kommt es bei der Behandlung mit Neuraltherapie zum sogenannten „Sekunden-Phänomen“.
Das bedeutet, mit einer gezielten Injektion in ein bestimmtes Hautgebiet kann man schlagartig Schmerzen ausschalten.

Es gibt also einen Zusammenhang zwischen Haut und inneren Organen, sowie nervalen Reizzuständen (sogenannte Störfelder).

Die Neuraltherapie ist aus einer Naturheilpraxis nicht mehr wegzudenken
und eine äußerst hilfreiche Methode bei akuten und chronischen Schmerzzuständen.